A SUPERIOURS LIFE SITUATIONS

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Zu ängstlich

die Wahrheit zu sehen,

zu unfair die Beurteilung des Selbst,

zu schwach um zu begreifen was geschieht,

zu durcheinander das leben,

um Gefühle wahrzunehmen.

 

Will nicht länger dem zuhören,

der die Melodie meines Lebens spielt;

Er spielt sie falsch.

Will sie selbst spielen,

mein Leben selbst in die Hand nehmen,

um so zu leben, wie ICH glücklich bin.

 

Ausbrechen aus der Dunkelheit,

aus Schmerz und Trauer,

nie wieder dorthin zurückkehren

an den Ort an dem ich eingesperrt war

mit all meinen verdrängten Gefühlen,

die begannen meine Seele zu verstümmeln.

 

Will den Stillstand überwinden,

die andere Seite des Regenbogens erreichen,

dorthin wo Sonnenstrahlen meine Seele ausfüllen,

dorthin wo es nicht den ganzen Tag regnet,

wo man den Sinn des Lebens finden kann,

wo man Wesen wie dich trifft.

 

Wesen die einem Leben einhauchen,

die Kraft zum Überleben geben,

die einem die Angst vor dem Versagen nehmen,

An einem Ort an dem man Zukunft hat.

 

Zukunft, wo fängt das eigentlich an?

Morgen schon oder gar wenn man

die nächste Zeile liest?

Erst in einigen Wochen,

ferner Monaten oder gar Jahren?

 

Muss man davor keine Angst haben?

Vor Zeit in der einem Jahre,

wie Stunden vorkommen,

in der man ganz plötzlich,

so schnell wie möglich erwachsen werden soll,

In der man Risiken eingehen muss,

obwohl man doch viel lieber

seine Flügel ausbreiten, fortfliegen

und den Himmel berühren möchte.

 

Erneut bekommt man Angst.

Angst zu verlieren, nicht durchzuhalten,

einfach aufzugeben,

das eigene Leben kaputtzumachen

und wegzuwerfen

 

Und wieder sitzt man in Dunkelheit,

findet allein keinen Ausweg,

der einzige Lichtblick,

die Hand die du mir reichst,

um mich zu befreien.

Rita Küchler

1 Kommentar 30.6.07 15:30, kommentieren